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Fotografie

Diskussion

Künstlergespräch mit dem österreichischen Fotografen Kurt Kaindl

Datum:

19.11.2019

Zeit:

19:30

Partner:

IZONE Creative Community

IZOLYATSIA. Platform for Cultural Initiatives

Österreichisches Kulturforum Kiew

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Reisen ins Niemandsland - Fotografien entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs von Lübeck bis Triest.

Geografisch folgt die Fotoreportage der ehemaligen innereuropäischen Grenzlinie von Lübeck bis Triest. Von „beiden Seiten“ – aus dem Osten und dem Westen – nähert sich Kurt Kaindl dem früheren Eisernen Vorhang und fängt die besondere Atmosphäre in künstlerischen Reportagefotografien ein: Er besucht die in diesem ausgedehnten Niemandsland entstandenen Landschaften, zeigt Veränderungen in den Städten und Dörfern und fotografiert vor allem Menschen, die immer noch – oder jetzt erst wieder – an dieser ehemals unüberwindlichen Grenze leben.

 

Es gibt Bilder, die den Spuren der Grenzbefestigungen nachgehen, die Zerstörungen grenznaher Dörfer dokumentieren und die Grenzlandschaften als einen Ort darstellen, der noch nicht zur „Normalität“ des Umlandes zurückgefunden hat.

 

 

Kurt Kaindl, geboren 1954 in Gmunden, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaft. Er realisierte dokumentarische Fotoprojekte mit dem Schriftsteller Karl-Markus Gauß (Ausstellung und Buch Die unbekannten Europäer) und über den ehemaligen Eisernen Vorhang (Reisen im Niemandsland). Lebt und arbeitet als Fotograf, Fotokurator und freier Medienwissenschafter in Salzburg.

1981 war er Gründungsmitglied der Salzburger Galerie Fotohof. Seit 1990 ist er Herausgeber der Edition Fotohof im Otto Müller Verlag, einer Bildbandreihe zur künstlerischen Fotografie, mit Büchern von Inge Morath, Stefan Kruckenhauser, Karl-Markus Gauß, Reinhart Mlineritsch.