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Kulturelle Studien

Präsentation

Österreichische Wissenschaftlerin – über Avantgarde in der ukrainischen Literatur

Datum:

11.10.2019

Zeit:

16:00

Partner:

Museum of Theater, Music and Cinema of Ukraine

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Vera Faber (Dr. phil.) hat Slawistik und Design studiert und an der Universität Wien promoviert. Sie lehrt Kunst- und Literaturwissenschaft an mehreren Universitäten. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die literarischen und die künstlerischen Avantgarden in Russland und in der Ukraine, Grafik, Fotografie, Design, Intertextualität, Intermedialität, Kunst- und Literaturtheorie sowie die Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Macht im Totalitarismus.

Am 11. Oktober um 16:00 hält sie einen Vortrag zum Thema „Mehrsprachigkeit und Transkulturalität in den Werken der ukrainischen Avantgarde“ sowie präsentiert ihr Buch „Die ukrainische Avantgarde zwischen Ost und West. Intertextualität, Intermedialität und Polemik im ukrainischen Futurismus und Konstruktivismus der späten 1920er-Jahre“.

 

Moderation und Kommentar: Dmytro Horbachov.

Die Präsentation und der Vortrag werden auf Ukrainisch gehalten.

Wir laden Sie nach der Veranstaltung zu einem Cocktail-Empfang ein, bei dem Sie die Autorin kennenlernen können.

 

Über das Buch

 

Charkiw in der Ukraine war in den 1920er-Jahren ein aktives Zentrum der Avantgarde, das mehrfach an Peripherien gelegen war: Räumlich abseits der Machtzentren und zeitlich in der letzten Phase der Avantgarde positioniert, differierten auch die künstlerischen Praktiken des Panfuturismus und des Konstruktiven Dynamismus von tonangebenden Erscheinungen. So wurden etwa in der späten Phase der Avantgarde überholte Konzepte der Abstraktion mit funktionalistischen Ansätzen vereint. Die Formationen Nova Generacija (1927–1931) und Avanhard (1925–1929) mit Mychajl‘ Semenko und Valerijan Poliscuk an der Spitze interagierten dabei rege mit den Avantgarden in Ost und West.