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bald sehen wir neue Formen der Interaktion zwischen ukrainischen und österreichischen Künstlern

Österreichische Choreografin

Artil ist ein Projekt, das nicht nur für junge KünstlerInnen, sondern auch für OrganisatorenInnen, Institutionen und den ganzen Kultursektor zu einer echten Herausforderung geworden ist.

Auf der Schnittstelle zwischen Ausbildung und Beruf musste ein Programm entwickelt werden, das die Bedürfnisse von Zuschauern, Künstlerträumen und Marktrealitäten in Einklang bringt. Diese Herausforderung auf die internationale Ebene zu bringen, war der erste und sehr wichtige Schritt, um realistische und dauerhafte Lösungen für den kulturellen Dialog zwischen der Ukraine und Europa zu finden.

Ist die ukrainische choreografische Ausbildung im internationalen Kontext relevant? Können österreichische Künstler ihre Identität in der ukrainischen Gegenwartskunst finden? Wie viel europäische Freiheit kann ein für die Ukraine traditionelles Mentoring-Modell erlauben? Wie viel ukrainische Spontaneität kann die pünktliche österreichische Planung aushalten? Während des zweimonatigen Projekts haben wir uns mit all diesen Fragen auseinandergesetzt, und ich hoffe, dass wir in naher Zukunft neue Formen der Interaktion zwischen ukrainischen und österreichischen Künstlern sehen werden.