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Der Austausch ist ein Gewinn für beide Länder

Univ. Prof. Mag. Dr. Dr. h.c., Universitätsprofessor an der Universität Wien, der Katholischen Péter Pázmány-Universität in Budapest sowie der Ukrainischen Freien Universität in München

Als langjähriger Ukraineforscher und Ukrainefreund empfinde ich große Freude darüber, dass die Chancen, die das bilaterale Kulturjahr Ukraine-Österreich eröffnet, von beiden Seiten derartig erfolgreich genützt werden.

Die Ukraine als Land vermag ja ebenso zu begeistern wie ihre Bewohnerinnen und Bewohner, und auch mein Heimatland Österreich hat viel zu bieten. Der Austausch ist ein Gewinn für beide. Es ist sehr wichtig, dass die Ukraine kein weißer Fleck im europäischen Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher bleibt. Und es ist ausgesprochen  wünschenswert, dass wir in Zukunft noch deutlich mehr voneinander wissen und auf dieser Grundlage noch stärker zusammenarbeiten, als dies bisher der Fall war.

Als Fachmann für ukrainische Sprachgeschichte und Textphilologie kooperiere ich bereits seit Jahrzehnten mit ukrainischen Partnerinnen und Partnern, was mich nicht nur wissenschaftlich, sondern auch menschlich wesentlich bereichert. Dafür bin ich auch sehr dankbar.

Ich wünsche uns allen, dass das ukrainisch-österreichische Kulturjahr neue Verbindungen zwischen der Ukraine und Österreich schafft. Die beiden Länder haben ja viel mehr Gemeinsamkeiten, als es auf den ersten Blick scheint. Aus den Unterschiedlichkeiten wiederum können wir gar nicht so wenig voneinander lernen.

Univ. Prof. Mag. Dr. Dr. h.c. Michael Moser, Universitätsprofessor an der Universität Wien, der Katholischen Péter Pázmány-Universität in Budapest sowie der Ukrainischen Freien Universität in München, Ehrendoktor an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität in Kyjiv, wirkliches Mitglied der Wissenschaftlichen Taras-Schewtschenko-Gesellschaft in L´viv, Präsident der Internationalen Ukrainistenvereinigung, Träger der Vernads´kyj-Goldmedaille der Nationalen Ukrainischen Akademie der Wissenschaften (2019), Träger des Internationalen Ivan-Franko-Preises (2017)