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Ukrainische Renaissance re-enacted

Professorin an der Anton-Bruckner-Privatuniversität für Musik, Theater und Tanz in Linz, Österreich

Abseits der Routinen pulsiert künstlerisches Neuland für eine junge Generation von ChoreographInnen und TänzerInnen

Das österreichisch- ukrainisch-polnische Tanzprojekt „Bodies in Motion – Performing the Invisible“ involvierte emerging choreographers and dancers dieser drei Länder. In einem verdichteten und intensiven Arbeitsrahmen wurden herausfordernde und ungewohnte künstlerische Prozesse forciert.  Die experimentell angelegte Zusammenarbeit ermöglichte allen Beteiligten, sich außerhalb der bekannten Routinen in künstlerisches Neuland zu bewegen.

Die Ergebnisse waren für mich faszinierend und beglückend. Die choreographische Phantasie und die performativen Spektren der Beteiligten, die in den Performances sicht- spür-denkbar wurden, erinnern an die Farbigkeit und Lebendigkeit der ukrainischen Moderne.  Eigenwillige Themen, Mut und Engagement für brennende gesellschaftspolitische Fragen (Gender Fragen, Subjektkonstruktionen, Körperkulturen in den unterschiedlichen Gesellschaften, audience participation) scheinen in den Stücken auf.

Mein herzlicher Dank und Respekt an alle Beteiligten und den Ausführenden für ihre Kreativität, ihre Ausdauer und Geduld mit vielen Unwegsamkeiten, die solche verdichteten und arbeitsintensiven Kooperationen mit sich bringen.