zurück impression

Die Ukraine muss endlich auf der mentalen Landkarte der Österreicher­Innen verankert werden

Emer. Professor für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien und ausländisches Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine

Seit bald 40 Jahren bemühe  ich mich, mit meinen Büchern, mit Beiträgen in den Medien und in Vorlesungen und Vorträgen im Ausland Kenntnisse über die Ukraine zu verbreiten und Verständnis für seine Bevölkerung zu wecken.

Trotz einiger Fortschritte bleibt noch viel zu tun. Hier können Initiativen wie das Kulturjahr Ukraine-Österreich 2019 einen wichtigen Beitrag leisten.

Ich hatte die Möglichkeit, im Mai in Kyiv die ukrainische Übersetzung meines neuen Buches zu präsentieren, und ich war beeindruckt vom großen Interesse der Medien und der Besucher_innen der Buchmesse im Arsenal. Leider ist das Interesse für die Ukraine bei uns noch immer geringer. Es bleibt die Aufgabe, diese Asymmetrie zu beseitigen und dafür zu sorgen, die Ukraine endlich auf der mentalen Landkarte der Österreicher­innen und Österreicher zu verankern.